Metall+du soll schweizweit gestärkt werden


20.04.26 - Seit Anfang 2026 leitet Markus Bossert die Arbeitsgruppe metall+du. Im Interview mit der Fachzeitschrift «metall» spricht er über Nachwuchsförderung und ihre Herausforderungen.



Markus Bossert hat Anfang Jahr von Thomas Achermann die Leitung der Arbeitsgruppe metall+du übernommen. Markus Bossert ist gelernter Metallbauer und fand über Berufsinfotage zu seinem Beruf, nachdem er schon als Kind durch seinen Grossvater erste Einblicke ins Handwerk erhalten hatte. Ursprünglich wollte er Konstrukteur werden, entschied sich dann aber für die Lehre als Metallbauer ein Entscheid, den er bis heute nicht bereut. Besonders geprägt haben ihn während der Ausbildung ein motivierender Mitlernender sowie die starke Unterstützung durch seinen Vorgesetzten.

Heute leitet Bossert die Arbeitsgruppe metall+du. Ihr Ziel ist es, die Nachwuchskampagne schweizweit stärker in der Branche zu verankern und mit Projekten wie «metall+du macht Schule» auch Lehrpersonen besser zu unterstützen. Eine der grössten Herausforderungen sieht er im Wandel der Generationen: Jugendliche haben andere Erwartungen und kommunizieren anders, weshalb sich auch Unternehmen anpassen müssen.

Um junge Menschen zu erreichen, seien digitale Informationen und sichtbare Schnupper- und Lehrangebote entscheidend. Plattformen wie «Lehrberufe live!» leisten dabei wertvolle Unterstützung. Unternehmen empfiehlt Bossert, ihr Engagement in der Ausbildung klar zu zeigen und Angebote wie Messen oder Ferienpass aktiv zu nutzen. Die Kampagne metall+du stellt dafür verschiedene Hilfsmittel bereit.

Berufsstolz entsteht laut Bossert durch Nähe, gezielte Förderung und früh übertragene Verantwortung. Für die Zukunft wünscht er sich eine positive Entwicklung bei den Lehrstellen und mehr Beteiligung von Betrieben, damit die Branche weiter gestärkt wird.

Die Fachzeitschrift «metall» führte ein Interview mit Markus Bossert, welches Sie auch auf metallonline.ch finden. 

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