Stahl- und Metallbau: Chance für Kreislaufwirtschaft


01.06.26 - «Der Schweizerische Hauseigentümer» rückt mit dem «Kreislaufwohnhaus» in Zürich-Oerlikon den Stahl- und Metallbau im Wohnbereich ins Rampenlicht.



Die Forderung nach einer nachhaltigeren Bauweise gewinnt an Bedeutung: Ressourcen effizient nutzen, Emissionen reduzieren und Bauwerke so gestalten, dass ihre Materialien nach der Nutzung wiederverwendet werden können. 

Was bei Gewerbebauten und Freizeitanlagen gang und gäbe ist, fristet im Wohnungsbau bis heute ein Schattendasein: Die Stahlbauweise ist in der Schweiz im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern im Wohnungsbau nicht sehr verbreitet. Ein Mehrfamilienhaus in Zürich-Oerlikon zeigt, dass die Hybridbauweise mit Stahl, Aluminium, Beton und Holz bezüglich Kosten, Ästhetik, Effizienz, Dauerhaftigkeit und Wohnlichkeit auch im Wohnungsbau neue Massstäbe setzt – und zugleich einen wesentlichen Beitrag zur Schonung von Ressourcen und Förderung der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen leisten kann.  

Weiterführende Inhalte 
Der Architekt Beda Troxler hielt an der AM Suisse DV 2025 ein Impulsreferat zum Thema «Kreislaufwirtschaft/Re-Use». Darin wird auch das Haus am Herbstweg vorgestellt.  

Zurück zur Liste